ahoi !

Nimm das Ruder in die Hand und beginne die Expedition Schriftsprache.

 

Das Ziel der Reise ist es, entspannt mit der Aufgabe des Lesens und Schreibens umgehen zu können. Begleitet von erfahrenen Kapitänen und Matrosen, erscheinen selbst hohe Wellen und dichter, die Sicht nehmender Nebel überwindbar, um die sichere Bucht zu erreichen. Dort sind Entspan- nung sowie Sicherheit im Umgang mit dem Thema Schriftsprache möglich und der Anker kann zum Verweilen geworfen werden.

 

Als Symbol steht der Anker in unterschiedlichen Zusammenhängen für Hoffnung, Beständigkeit, festen Halt und Kraft. Er verbindet Stabilität durch das Fixieren am Meeresgrund mit dem Gefühl von Leichtigkeit, wenn sich das Boot an der Wasser-oberfläche in sicherem Radius bewegt.

 

 

Erfolgserlebnisse schaffen

Symbole, Figuren und die Verbindung mit der Seefahrt dienen hier zur Darstellung des Leseschiff- Grundgedankens und nehmen Bezug zu den Förderprogrammen Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau.

Für Kinder, die negative Erfahrungen während des Schriftspracherwerbs gesammelt haben, sorgen allerdings genau diese Bildhaftigkeit und Verbindung zu nicht abstrakten Dingen dafür, wieder Entspannung und Spaß beim Lesen und Schreiben empfinden zu können. Zudem lassen sich unter Freude Lerninhalte einfacher, schneller und dauerhafter abspeichern. Dadurch werden zeitgleich die Kompetenzen im Bereich Schriftsprache erweitert und das Selbstbewusstsein gestärkt.

 

 

Therapie für alle Altersstufen

Jugendliche oder Erwachsene können Schriftsprache ebenfalls als scheinbar unüberwindbare Herausforderung empfinden. Eine Förderung im Bereich Schriftsprache ist jederzeit sinnvoll und schließt nicht nur Kinder oder den Schulkontext ein. Neben der Arbeit im Bereich Motivation, werden individuelle und strukturierte Abläufe im Rahmen des Trainingsprogramms gestaltet, verschiedene Wahrnehmungskanäle integriert und die Schwierigkeit vom Einfachen zum Schweren gesteigert. Dadurch wird eine optimale Förderung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sichergestellt.

 

 

Gezielte Förderung mit Fokus auf die Stärken

Schwierigkeiten beim Lesen und/oder Schreiben können in unterschiedlicher Intensität auftreten. Ob eine isolierte Rechtschreibstörung, eine diagnostizierte Legasthenie, Analphabetismus oder Probleme im Bereich phonematische Bewusstheit vorliegen, können verschiedene Testverfahren differenzieren. Wichtig ist bei allen genannten Auffälligkeiten, dass der Fokus in der Förderung auf die Stärken des Betroffenen gelegt wird. Eine Diagnose kann hilfreich sein

(s. dazu Eingliederungshilfe bei Legasthenie), verändert aber nicht das Befinden und die Leistungen beim Lesen oder Schreiben an sich. Ausschließlich eine gezielte Therapie - in Abgrenzung zu üblichem Nachhilfeunterricht – kann dem Betroffenen den Umgang mit Lese- oder Rechtschreibschwierigkeiten erleichtern.